Gemeindestrukturreform – Transparenz sieht anders aus

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  • am 22.1.2013 verkündigt das Land Steiermark den Fahrplan zur Gemeindestrukturreform
  • am 31.3.1013 also 68 Tage später ein Artikel in der Kleinen Zeitung: vergangenen Montag (Ann. 18. März 2013) hatten die Landesvertreter von den Befindlichkeiten der Bürgermeister genug. Eine Fusionslösung, am besten eine große mit allen genannten Gemeinden soll sein. Als Koordinator soll Friedrich Zach (war in Fohnsdorf Regierungskommissär) zur Verfügung stehen.
  • und welche Befindlichkeiten hat Mariahof: offiziell unbekannt, bisher fand keine offizielle Information, Diskussion mit der Bevölkerung statt.
  • aus der Zeitung ist nur eines zu entnehmen: Peter Präsent, Mariahofer Gemeindechef, ist einen Schritt weiter. “Es wird Arbeitsgruppen und Analysen geben. Wenn alles eruiert wurde, werde ich auch meine Bürger befragen”, sagt er.
  • wer sitzt in den Arbeitsgruppen?
  • was wird da erarbeitet?
  • was wird analysiert?
  • wie wird darüber informiert?
  • gibt es am Ende eine Empfehlung oder Abstimmung?
  • wird dieser Prozess offen auf einem zeitgemäßen Medium dargestellt?

Das Land (auch die Gemeinde) hat eine Informationspflicht gegenüber der Bevölkerung. Welche Ziele verfolgt das Land? Wo findet der CASHBACK statt und wer oder welche Organisation profitiert davon? Eine offene und zeitnahe Information und Diskussion über die Zukunft von Mariahof, in welche Richtung auch immer, muss stattfinden.

Nicht zu  vergessen: Unser Lebensraum wird nicht durch das Land, den Bund oder die Gemeinde finanziert sondern aus Geldern von uns SteuerzahlerInnen.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/murau/3279749/alle-gemeinsam-lieber-einsam.story 

Günther Juritsch (1393)